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Wissenswertes

Verbraucher verlangen immer öfter Convenience-Produkte mit gleichem Gewicht, gleicher Form und gleichem Format. Sie wollen Karbonaden, Steaks oder Schnitzel, die gleich groß sind, einfach zubereitet werden können und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben.

Zudem wollen Verbraucher Produkte mit gutem Nährstoffgehalt. Nahrungsmittel sollen zu einer gesunden Ernährung beitragen und müssen unbedenklich sein.
Eine gute Methode, all diese Verbraucherwünsche zu erfüllen, ist Fleisch zu verkleinern und dann die richtigen Produkte daraus herzustellen. Dies nennt man zusammengefügte Produkte.

Ein jahrhundertealter Prozess

Das Kleben und Formen von Nahrungsmitteln geschieht bereits seit Jahrhunderten. Ein sehr bekanntes Beispiel ist ein Ei, das verwendet wird, um eine schöne Frikadelle zusammenzufügen. Doch auch Gelatine und pflanzliche Produkte wie Kartoffelstärke haben eine bindende Wirkung. In diesem Prozess des Bindens und Klebens spielen Enzyme und Eiweiße die Hauptrolle.

Zur Herstellung von zusammengefügtem Fleisch arbeiten Fleischproduzenten mit Hilfsmitteln wie natürlichen Enzymen und Eiweißen. Sie sorgen während des Produktionsprozesses für konstante, zarte und saftige Produkte, die gut schmecken und eine gute Farbe, gute Struktur und gleiche Formen, Formate und Gewichte aufweisen.

Von großem zu kleinem zu großem Fleisch

Zusammengefügtes Fleisch bedeutet, dass kleinere Fleischteile zu einem größeren Ganzen geklebt und geformt werden, sodass danach daraus Produkte hergestellt werden können, die perfekt den Verbraucherwünschen entsprechen.

Dies geschieht auf zwei verschiedene Weisen. Bei der ersten Methode schneiden Fleischproduzenten größere Stücke Fleisch zunächst klein. Das zerkleinerte Fleisch wird in Formen gelegt und zu einem großen Stück Fleisch zusammengeklebt. Daraus werden danach die Fleischprodukte mit dem richtigen Format, dem richtigen Gewicht und der richtigen Form hergestellt.

Bei der anderen Methode verarbeiten Fleischproduzenten kleinere, weniger gut verwendbare Fleischstücke, die im Fleischverarbeitungsprozess übrig bleiben. Beispiele hierfür sind die Spitzen einer Schweinelende oder Stücke, die nach dem Schneiden eines Beefsteaks übrig bleiben. Nach einem Klebe  und Formprozess werden aus diesem Fleisch schöne Karbonaden oder innovative Produkte hergestellt, die den Verbraucherwünschen entsprechen.